KUDOKE
Von der Vision zur Manufaktur.
KUDOKE erzählt die Geschichte von Stefan Kudoke – Uhrmacher, Handwerker und unabhängiger Gestalter – und von einer gemeinsamen Vision, die Stefan und Ev bereits während ihres Studiums entwickelten. Von Stefans früher Leidenschaft für Kunst und Handwerk bis zur Entstehung der eigenen Manufaktur in Sachsen war der Weg stets geprägt von Neugier, Beharrlichkeit und dem Wunsch, der traditionellen Uhrmacherei eine ganz persönliche Handschrift zu geben.
DER ANFANG
Stefan Kudoke wurde 1978 in Frankfurt (Oder) geboren, in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik. Schon als Kind und Jugendlicher widmete er sich seiner Leidenschaft für den Radsport und entdeckte seine kreative Seite durch Malerei, Street Art und Airbrush.
DAS HANDWERK LERNEN
Stefan begann seine Ausbildung zum Uhrmacher in einer traditionellen Werkstatt für die Reparatur und Restaurierung historischer Taschenuhren und Großuhren sowie an der Uhrmacherschule in Glashütte. In diesen prägenden Jahren erlernte er die Grundlagen der traditionellen Uhrmacherei und bewahrte sich zugleich seine künstlerische Seite. Während seiner Ausbildung malte er sogar ein von Dalí inspiriertes Wandbild im Pausenraum der Uhrmacherschule. Schon damals waren Handwerk und Kunst untrennbar miteinander verbunden.
ERSTE AUSZEICHNUNGEN
Stefan schloss seine Uhrmacherausbildung 1998 als Brandenburgischer Landessieger ab. Beim bundesweiten Leistungswettbewerb der Handwerksjugend erreichte er den dritten Platz unter Deutschlands jungen Uhrmachern. Diese frühe Anerkennung bestätigte sein außergewöhnliches handwerkliches Können und markierte einen wichtigen Schritt am Beginn seiner beruflichen Laufbahn.
DAS HANDWERK MEISTERN
Mit gerade einmal 22 Jahren legte Stefan seine Meisterprüfung im Uhrmacherhandwerk ab. Bei Glashütte Original sammelte er wertvolle Erfahrungen im Bereich Komplikationen und Prototypenbau. Weitere Einblicke gewann er im Swatch Group Service Center in New York, wo er für Breguet, Blancpain und Omega tätig war.
EIGENE HANDSCHRIFT
Stefan und Ev lernten sich während ihres Wirtschaftsstudiums kennen. In dieser Zeit brachte Stefan sich das Handgravieren selbst bei und fertigte seine ersten Skelettuhren.
KUDOKE WIRD GEGRÜNDET
Noch während ihres Studiums gründeten Stefan und Ev KUDOKE. Was in einem Studentenwohnheim begann, folgte einer gemeinsamen Vision: eine unabhängige Uhrenmarke zu schaffen, die traditionelles Handwerk mit einer unverwechselbaren persönlichen und künstlerischen Handschrift verbindet.
DER SCHRITT IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT
Nach Abschluss seines Studiums und einem mehrmonatigen Aufenthalt an einer Partneruniversität in Irland, wo er Produktdesign studierte, kehrte Stefan nach Deutschland zurück. 2008 entschied er sich, KUDOKE zu seiner vollen beruflichen Aufgabe zu machen. Von nun an widmete er sich ganz seinem eigenen Atelier und der Entwicklung außergewöhnlicher, handskelettierter und handgravierter Uhren.
DIE KUNST DES SKELETTIERENS
KUDOKE entwickelt seine eigene künstlerische Handschrift. Das Skelettieren wird zu mehr als einer technischen Disziplin – es wird zu einer Form des Ausdrucks und legt den Grundstein für die KUNSTwerk-Kollektion.
ANERKENNUNG UND AUFBRUCH
Stefan Kudoke erhält den Zukunftspreis Brandenburg 2009 in Anerkennung seines außergewöhnlichen handwerklichen Könnens und seines innovativen Ansatzes. Im selben Jahr präsentiert sich KUDOKE erstmals auf der Baselworld und macht damit einen wichtigen Schritt auf die internationale Bühne.
KUDOKTOPUS
Auf der Baselworld präsentiert KUDOKE den KudOktopus. Mit seinem skulpturalen Design und ausdrucksstarken, von Hand veredelten Details zeigt er die kreative Freiheit von KUNSTwerk. Der KudOktopus wird schnell zu einer Ikone der Marke KUDOKE und verkörpert deren unverwechselbaren künstlerischen Ansatz zur unabhängigen Uhrmacherei.
HANDwerk
Ein neues Kapitel in der Geschichte von KUDOKE. Die HANDwerk- Kollektion verbindet zeitloses Design, technische Uhrmacherei und aufwendige Handveredelung. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von KALIBER 1, dem hauseigenen Basiswerk von KUDOKE.
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KUDOKE 2
Eine neue Art, Zeit zu erleben: Die 24-Stunden-Tag-und-Nacht- Anzeige wird zu einem prägenden Element der HANDwerk- Kollektion. KUDOKE erhält den Grand Prix d’Horlogerie de Genève – Petite Aiguille.
MEHR ERFAHREN →PETITE AIGUILLE
AHCI
Nach einer dreijährigen Kandidatur wird Stefan Kudoke Mitglied der Académie Horlogère des Créateurs Indépendants (AHCI), einer Vereinigung unabhängiger Uhrmacher und Uhrmacherkünstler. Die Mitgliedschaft ist eine wichtige Anerkennung seiner handwerklichen Arbeit und seines Engagements für die traditionelle und unabhängige Uhrmacherei.
LAST LOOKS
Die KUDOKE Real Skeleton ist im Hollywoodfilm Last Looks zu sehen. 2022 wird die Filmuhr versteigert; der Erlös kommt einem lokalen Aufforstungsprojekt zugute.
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DIE MANUFAKTUR
Nach drei Jahren Bauzeit wird die neue KUDOKE Manufaktur in Weifa fertiggestellt. Design, Entwicklung, Uhrmacherei und Handveredelung finden hier unter einem Dach zusammen. Damit entsteht ein eigener Raum für KUDOKEs Vision unabhängiger Uhrmacherei.
KUDOKE 3 SALMON
Mit der KUDOKE 3 Salmon interpretiert Stefan Kudoke die traditionelle Stundenanzeige auf unverwechselbare Weise neu. 2024 erhält die KUDOKE 3 Salmon den renommierten Petite Aiguille Award des Grand Prix d’Horlogerie de Genève – und damit gewinnt KUDOKE diese Auszeichnung zum zweiten Mal in derselben Kategorie.
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DEN HORIZONT ERWEITERN
KUDOKE 3 Flakes erhält den Timepiece World Award in Kanada. KUDOKE 5 wird vorgestellt und als Semi-Finalist für den Louis Vuitton Watch Prize for Independent Creatives ausgewählt.
TREMBLAGE
Nach rund drei Jahren der Erprobung und Entwicklung präsentiert KUDOKE seine eigene, vollständig in-house ausgeführte Interpretation der Tremblage-Technik. Durch tausende präzise Handbewegungen entsteht eine außergewöhnlich feine, samtige Oberfläche.
MEHR ERFAHREN →DIE GESCHICHTE GEHT WEITER
Was als Idee zweier Studenten begann, ist zu einer unabhängigen Uhrenmanufaktur in Sachsen geworden. Doch die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.
